Was ist ein Open-Data-Hub – und warum befragen wir Sie?

Der Landkreis Gießen plant den Aufbau eines Open-Data-Hubs. Gemeint ist damit ein DSGVO-konformer digitaler Datenpool, in dem bereits vorhandene Daten aus verschiedenen Bereichen besser gebündelt, aufbereitet und nutzbar gemacht werden. Ziel ist es, Informationen für Bürger:innen, Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft leichter zugänglich und verständlicher zu machen.

Bevor entschieden wird, welche Funktionen eine solche Datenplattform bieten soll, möchten wir wissen, welche Bedarfe es im Landkreis Gießen tatsächlich gibt. Uns interessiert zum Beispiel, welche Daten im Alltag oder im Beruf relevant sind, wie diese dargestellt werden sollten und welche konkreten Anwendungen besonders nützlich wären. Die Befragung soll helfen, den Open-Data-Hub an realen Anforderungen auszurichten.

Eine Datenplattform kann Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und für konkrete Anwendungen nutzbar machen, etwa über Dashboards, Karten, Schnittstellen oder Warnhinweise. Der Mehrwert liegt nicht in der Technik allein, sondern darin, bessere Entscheidungen zu ermöglichen, Informationen schneller verfügbar zu machen und neue Services zu schaffen.

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie dabei, den Aufbau des Open-Data-Hubs bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Ziel ist eine Datenplattform, die einen konkreten Nutzen für den Landkreis Gießen schafft und sich an den tatsächlichen Interessen der Menschen vor Ort orientiert.

Mögliche Anwendungsbeispiele

Denkbar sind unter anderem:

  • Karten und Übersichten zu Infrastruktur, Mobilität oder Umwelt
  • Informationen zu Engpässen im Verkehr
  • Hinweise auf verfügbare Mobilitätsangebote
  • Frühwarnungen bei Wetter- und Hochwasserlagen
  • Aufbereitete Daten als Planungsgrundlage für Unternehmen und Organisationen

Zur Befragung

Die Befragung dauert ca. 5–8 Minuten und ist anonym. Alle Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht.

INSPIRATION & ORIENTIERUNG

Beispiele bestehender Datenplattformen

Datenplattformen können sehr unterschiedlich aussehen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und für konkrete Anwendungen nutzbar gemacht werden können – etwa für bessere Planung, mehr Transparenz oder neue Services.

INDUSTRIE

Catena-X

Datenaustausch in industriellen Lieferketten

Ein Beispiel aus der Industrie: Catena-X vernetzt Daten entlang der Lieferkette. So können Unternehmen Informationen sicherer austauschen, Abläufe besser abstimmen und schneller auf Störungen reagieren.

INDUSTRIE

Factory-X

Datenaustausch in industriellen Lieferketten

Factory-X zeigt, wie Daten aus Produktion, Maschinen und Betriebsprozessen zusammenwirken können. Dadurch werden Abläufe planbarer, Datenbrüche reduziert und Optimierungen über mehrere Systeme hinweg möglich.

MOBILITÄT

Mobility Data Space

Offene Mobilitätsdaten

Im Mobilitätsbereich können Datenplattformen helfen, Verkehr, Parken, Wetter und Infrastruktur besser zusammenzudenken. So entstehen nützliche Anwendungen für Planung, Sicherheit und alltagstaugliche Mobilitätsservices.

SMART CITY

Potsdam

Kommunale Datenplattform als Entscheidungsgrundlage

Potsdam zeigt, wie eine kommunale Datenplattform Daten aus verschiedenen Bereichen bündeln und verständlich darstellen kann. Karten, Dashboards und digitale Übersichten können so eine bessere Grundlage für Entscheidungen schaffen.

SMART CITY

Hamburg

Urbane Datenplattform als städtische Dateninfrastruktur

Hamburg nutzt eine urbane Datenplattform als zentrale Dateninfrastruktur und zeigt, wie Daten aus unterschiedlichen Bereichen standardisiert zusammengeführt werden können, um u.a. Analysen und Visualisierungen zu unterstützen.

SMART CITY

München

Urbane Datenplattform und Digitaler Zwilling

In München ist die Datenplattform Teil des digitalen Zwillings der Stadt. Damit können Entwicklungen simuliert, Planungen verbessert und komplexe Zusammenhänge für Verwaltung, Fachleute und Öffentlichkeit verständlicher gemacht werden.

Diese Beispiele zeigen: Datenplattformen können sehr unterschiedlich aussehen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Daten aus verschiedenen Quellen nutzbar machen und daraus konkreten Mehrwert schaffen – zum Beispiel für Planung, Transparenz, Zusammenarbeit, Beteiligung oder neue Dienstleistungen. Welche Funktionen für den Landkreis Gießen sinnvoll sind, möchten wir mit unserer Befragung besser verstehen.

Die genannten Beispiele dienen ausschließlich der Veranschaulichung möglicher Ausgestaltungen von Datenplattformen. Alle Rechte an Namen, Logos, Bildern und weiterführenden Inhalten liegen bei den jeweiligen Betreibern der genannten Angebote.

IHRE MEINUNG ZÄHLT

Helfen Sie mit, den Open-Data-Hub für den Landkreis Gießen zu gestalten

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie dabei, den Aufbau des Open-Data-Hubs bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Ziel ist eine Datenplattform, die einen konkreten Nutzen für den Landkreis schafft und sich an den tatsächlichen Interessen der Menschen vor Ort orientiert.